Elemente der Ernährung
Der "Homo orthomolecularis"
Betrachtet man die Daten zur Ernährung unserer Vorfahren in der Altsteinzeit, wird deutlich, dass diese, unsere Vorfahren, die Prototypen des "Homo orthomolecularis" waren.
Die Ernährungsgewohnheiten der "Altsteinzeit-Menschen", die unserer Veranlagung als Fleisch bevorzugende Allesesser eher entsprechen würden, unterscheiden sich erheblich von denen der westlichen Industriegesellschaften.
Unterschiede ergeben sich insbesondere bei der täglichen Aufnahme von Eiweiss (37%), Fett (22%), Ballaststoffe (104 g/d) und essenziellen Mikronährstoffen.
Das heisst also umgesetzt:
Der "homo orthomolecularis", also der Mensch aus dem Paläolithikum (Altsteinzeit) ass deutlich mehr Eiweiss (37% zu 20% heute), deutlich weniger Fett (22% zu 35-40% heute) und etwa gleich viele Kohlenhydrtate (Zucker) wie heute.
Nicht nur das Verhältnis Eiweiss zu Fett war besser, sondern auch die Qualität des Eiweisses das es fast ausschliesslich durch den Verzehr von Fisch und magerem Wild (viel weniger Fett; besseres Fettsäuremuster durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren) zu stande kam. Freilebendes Wild ernährt sich fast ausschliesslich von Moosen und Farnen!
Pflanzliche Stoffe in Form von Beeren, faserrreichen Früchten und Wurzeln, bildeten praktisch die Hauptspeise unseres Vorfahren. Der damit verbundene hohe Mineral- und Vitamingehalt, sowie die hohe Aufnahme von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen kenzeichneten die altsteinzeitliche Ernährung als eine qualitativ hochwertige Ernährung
"Mangel im Ueberfluss"-mod. Ernährungsgewohnheiten
Unserer heutige Ernährungsgewohnheiten sind gezeichnet durch:
- extremer Konsum einfacher Zucker mit hohem glykämischem Index
- einen extremen Fettverzehr vor allem gesättigter tierischer Fette und gleichzeitig zu geringem Anteil an mehrfach ungesättigten FS
. eine viel zu gerine Aufnahme von Ballaststoffen
- extrem hoher Natriumverbrauch (Würzen des Essens)
- eine viel zu geringe Aufnahme essenzieller Mikronährstoffe
Folge:
Fehlernährung mit geringer Nährstoffdchte und dadurch stark verringerter Aufnahme essentieller Mikronährstoffe wie bestimmte Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
Grundlage der orthomolekularen Ernährung/Medizin:
Eine gesunde Ernährung mit einer bedarfs- und belastungsgerechten Energie- und Nährstoffzufuhr im Sinne einer vollwertigen Ernährung (= quantitativ und qualitativ ausgewogene Auswahl verschiedener Lebensmittel, die den Organismus mit allen lebensnot-
wendigen Nährstoffen versorgt und ernährungsbedingten Krankheiten vorbeugt)
Bei der Lebensmittelauswahl sollte somit, neben dem Einkauf gemäss obgenannten Regeln, immer auf die Qualität geachtet werden. Qualitativ hochwertige Lebensmittel haben eine hohe Nährstoffdichte, d.h. sie enthalten im Verhältnis zu ihrem Energiegehalt relativ hohe Konzentrationen an essentiellen (Stoffe, die der Körper nicht selber herstellen kann) Mikronährstoffen.
Einteilung in Mikro- und Makronärstoffen
Die Nahrungsbestandteile lassen sich im Hinblick auf die zugeführten Mengen in Makro- und Mironährstoffe einteilen:
Makronährstoffe:
Kohlenhydrate, , Proteine, Fette
Sie werden in relativ grossen Mengen als Bau- und Brennstoffe verwendet. Sie liefern Energie und dienen zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen
Mikronährstoffe:
Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und essentielellle Fettsäuren.
Sie werden als sogenannte "Katalysatoren" zahlreicher Stoffwechseselumsetzungen dringend gebraucht. .
Im Folgenden sehen Sie die Normwerte aller Stoffe, die man heute der orthomolekularen Medizin zuzählt.
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Die orthomolekuare Medizin hat sich erst in den letzten 10 Jahren voll entwickelt. Und wie der Nane es schon sagt, handelt es sich hier nicht um eine eigentliche Diätfom sodern um eine NAHRUNGSERGÄNZUNG.
Es hat sich gezeigt, dass entweder prophylaktisch (also vorbeugend) oder als Begleittherapie, zum Beispiel zur Homöopathie, mittels orthomolekularer Stoffe gearbeitet werden kann. Da es sich hier um natürliche, körpereigene Stoffe handelt sind die Nebenwirkungen praktisch null, wenn man gewisse Regeln befolgt.
Es ist sinnlos, vor einer Therpaie, den Blutspiegel eines bestimmten Stoffes zu bestimmen, da sich meist nur ein minimaler Teil des Stoffes sich im Blut aufhält und der weitaus grösste Teil in Depots in der Zelle oder den Zwischenzellräumen.
Zur Orthomolekularen Medizin gehört auch, die bereits von Jederman/Jederfrau gehörte Geschichte mit den sogenannten "Antioxidantien" (über diesen Link kommen Sie direkt zu dem Thema)










