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Grundlagen der klassischen Homöopathie

Allgemeines

C.F.Samuel Hahnemann (1755-1843)

Begründer der Homöopathie


Die Anwender der "klassischen Homöopathie" betonen eine enge Anlehnung an die Schriften Hahnemanns. Für Sie ist Hahnemann der "Meister-Homöopath" und "Erfinder" der Homöopathie. Alles was Hahnemann geschrieben hat gilt als wichtig und sollte bei einer homöopathischen Therapie oder Weiterentwicklung als Grundlage dienen. Das heisst aber nicht, dass alles was Hahnemann getan und geschrieben hat, auch als vollkommen richtig und unumstösslich angesehen wird. Mit seinem Wahlspruch "aude sapere" (Wage zu Denken) hat er uns auch mitgeteilt, dass wir in seiner Art und Weise, mit demselben Engagement und Eifer für die Homöopathie kämpfen sollen und sie in seinem Namen auch weiterentwickeln.
Der ärztlichen Beobachtung der Natur und des Patienten wird ein hoher Stellenwert eingeräumt, während stofflich - naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle eine geringere Bedeutung haben.
Der therapeutische Ansatz ist betont systemisch, das heisst, man legt Wert auf die Einbeziehung der gesamten Situation des Patienten; seine Beschwerden, seine Krankheitszeichen, sein Lebensgang, sein Umfeld, seine Lebensgeeschichte und die Geschichte seiner Eltern und Grosseltern. Sämtliche Zusammenhänge werden in die diagnostischen und therapeutischen Überlegungen mit einbezogen.

IM FOLGENDEN SEHEN SIE EINIGE DER WOHL BEKANNTESTEN UND GRÖSSTEN HOMÖOPATHEN aus der Generation Hahnemann's selber, der Generation nach Hahnemann's Tod, der Generationen um J.T. Kent und 2 Generationen danach:

C. von Bönninghausen


Folgende berühmten Homöopathinnen und Homöopathen sind oben abgebildet:

in der Mitte: Freiherr C. von Bönninghausen (1785 - 1864)
auf der linken Seite: 1) C.M. Boger (1861 - 1935); 2) C. Hering (1800 - 1880); 3) G.H.D. Jahr (1800 - 1880)
auf der rechte Seite: 1) F.E. Gladwin (1856 - 1931); 2) P. Schmidt (1894 - 1987); 3) J. Künzli von Fimmelsberg (1915 - 1992)

Ich habe nicht zufälligerweise einfach ein paar wichtige Homöopathen ausgewählt. Das System ist folgendes:

In der Mitte sehen Sie den wohl besten Freund und Verehrer von S. Hahnemann,
C.v.Bönninghausen
Auf der linken Seite sehen Sie mit
C.M. Boger ein grosser Verehrer von C. v. Bönninghausen und seinem Schaffen, danach kommen 2 grosse deutsche Homöopathen; C. Hering ist nach Amerika ausgewandert (ihm verdanken wir viele seltene Arzneistoffe und eine der umfangreichsten Materia medicaes); G.H.D. Jahr wahr auch ein grosser und wichtiger Mitstreiter von und für Hahnemann!
Auf der rechten Seite sehen Sie sozusagen 3 Dynastien an grossen, vorallem schweizerischen Homöopahten:
P. Schmidt war ein Schüler von F.E. Gladwin, welche eine direkte Schülerin von J.T. Kent war und Jost Künzli v. Fimmelsberg war direkter Schüler von P. Schmidt. Sie sehen wie hier das Wissen von Kent über Schmidt zu Jost Künzli floss. Pierre Schmidt und Jost Künzli waren sicherlich für das Wiedererwachen der klassischen Homöopathie in Europa von zentraler Wichtigkeit.

Typisch für die "klassische Homöopathie" ist auch das Studium der Schriften früherer "Meister" der Homöopathie.  


Aus diesen Schriften und Krankenjournalen können sehr viele Erkenntnisse über das praktische Vorgehen gewonnen werden.

Da viele von Ihnen noch in direktem Kontakt zu S. Hahnemann standen oder Schüler von direkten Hahnemann-Schülern waren findet man in diesen Quellen viele Aussagen von Hahnemann, die man sonst nirgends findet.
Andererseits hatten die Homöopathen der damaligen Zeit (18. und 19. Jahrhundert) sehr viele schwere und schwerste Krankheiten und Epidemien zu betreuen, da es weder Antibiotika noch eine sinnvolle Chirurgie gab und die Schulmedizin von damals ausser Aderlässen, Darmeinläufen, Schröpfen und Ausleitungen durch z.B. Quecksilberbehandlungen nicht viel mehr zu bieten hatte, war die Homöopathie eine ECHTE ALTERNATIVE und so waren die Praxen der Homöopathen mehr als voll.
So können uns diese Erfahrungen die damals, vorallem eben auch praktisch am Krankenbette gemacht wurden viel helfen in der Umsetzung der Gesetze der Homöopathie, die damals wie heute, die Gleichen geblieben sind.


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